Konfliktmanagement und Streitschlichtung

Wie können Sie Konflikte souverän und gelassen lösen?

Konflikte sind etwas Negatives. Das ist den Köpfen der meisten Menschen so verhaftet. Oder was denken Sie, wenn Sie an Konflikte denken?

✔ „Ich verdränge ihn.“

✔ „Ich verliere mich immer in Rechtfertigungen.“

✔ „Ich nehme Konflikte viel zu persönlich.“

✔ „Wie kann ich dieses Thema bloßangehen?“

✔ „Wie schaffen wir es im Team bloß, dass wir ein besseres Miteinander hinbekommen?“,
so fragen sich viele Menschen, die in meine Seminaren und in die Coachings kommen oder die Ausbildung zur Konflikttrainerin absolvieren.

Ich habe eine andere Perspektive für Sie: Lassen Sie uns Konflikte als Chance sehen, als etwas, das die Beziehung zu unseren Mitmenschen vertieft und Klarheit schafft.

Wer in das Thema einsteigen möchte, der kann dieses hier auf diesen Seiten tun. Neben den passenden Methoden und Strategien, können Sie sich eine

Checkliste zur Vorbereitung auf schwierige Gespräche herunterladen.

Und wer tiefer einsteigen möchte, der kann dieses in Seminaren oder im
Einzelcoaching angehen.


Gerne komme ich auch in Ihr Team.

Sie möchten Profi werden und auch andere Menschen mit den
passenden Konfliktstrategien bereichern?


▶ 
Dann werden Sie Konflikttrainerin.

Dieses ist eine Online – Ausbildung, die zeitlich und örtlich flexibel ist.


Welche Chancen bieten Ihnen Konflikte?

Wenn Ihnen zum Thema Konflikte bisher nur Negatives eingefallen ist, möchte ich hier Ihre Perspektive auf Konflikte erweitern:

Weiterentwicklung: wenn Sie Konflikte vermeiden, führt dieses oft zu Stillstand oder eskaliert – und dann dauert es, bis Sie die Scherben zusammengesammelt haben

Spannungsabbau: wenn Konflikte nicht gelöst werden, kostet dieses für alle Beteiligten (und manchmal auch für das Umfeld) unwahrscheinlich viel Kraft

Grenzen setzen: Sie machen deutlich, was sie letztendlich akzeptieren – und was auch nicht

Sich selbst besser kennen lernen: wenn ich mich mit dem Thema Konflikte

beschäftige, lerne ich unweigerlich mich selbst besser kennen

Selbstreflexion: wann verhalte ich mich eigentlich so? Auf diese Weise lerne ich meine Stärken besser kennen und kann Dinge, die ich verändern möchte, einfacher verändern

Selbstvertrauen gewinnen: dieses werden Sie, wenn Sie Konflikte erfolgreich lösen. Das verspreche ich Ihnen.

Beseitigung von Missständen: was passiert, wenn Sie Dinge nicht ansprechen: Ungerechtigkeiten entstehen und ein unzufriedenes Team ist nicht selten das Ergebnis.

Bessere Problemlösungen: wenn Sie Konflikte ansprechen, in Zweiergesprächen oder im Team

Gesundheit: haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass ungelöste Konflikte krank machen können?

Es gibt kaum ein Buch und kaum ein Film ohne einen Konflikt – oder sogar mehrere. Denn Konflikte machen das Leben interessanter und Ihre Beziehungen lebendiger.

Doch was ist überhaupt ein Konflikt?

Zwei Menschen in der Ehe, die sich streiten. Der Ärger über den Chef, der etwas aus Ihrer Sicht total Unsinniges anordnet. Die Kollegin, die gestern hintenrum über Sie geredet hat. Das Team, in dem zwei Menschen nicht mehr miteinander reden, da sie andere Ansichten haben.

Das sind alles ganz unterschiedliche Situationen, aber alle haben eines gemeinsam:
es prallen unterschiedliche Meinungen, Interesse, Bedürfnisse und Gefühle aufeinander (lat.: confligere – aufeinanderprallen). Manchmal erscheinen sie zunächst unvereinbar.

Ist es nur dann ein Konflikt, wenn laut geschrien wird und Türen knallen?
Natürlich nicht. Es gibt auch unausgesprochene Konflikte – diese sieht und hört man zunächst vielleicht gar nicht.

Ein kleiner Blick in die Neurobiologie hilft uns, das zu verstehen: auch Emotionen, die unterdrückt werden, senden Impulse ans Großhirn und haben somit eine Auswirkung auf uns. Das Gefühl, z.B. der Ärger, ist da, sie wird nur nicht angesprochen.



Definition: was ist Konfliktmanagement – und was haben Sie davon?

Konfliktmanagement ist die Kompetenz, Konfliktsituationen zwischen Menschen vorzubeugen bzw. zu lösen. Dafür werden verschiedene Methoden und Strategien angewandt. Das wichtigste am Konfliktmanagement ist jedoch die eigene Konfliktfähigkeit.

Doch was bedeutet Konfliktfähigkeit überhaupt?

Wer fähig ist Konflikte gut zu lösen, beseitigt diese, ohne nachtragend zu sein. Konfliktfähigkeit führt also zur Konfliktbewältigung und ist das Gegenteil von einem Konflikt aus dem Weg gehen oder einer Scheineinigung. Wer konfliktfähig ist kann aufkommende Konflikte früh erkennen und beseitigen, bevor diese eskalieren.


Und wofür ist Konfliktfähigkeit gut?

Umso geschulter ihre Konfliktfähigkeit, umso leichter wird es ihnen fallen ihre Meinung zu vertreten. Außerdem verbessert gekonnte Konfliktfähigkeit die Arbeitsatmosphäre, da unterschwellige Konflikte angesprochen werden und nicht mehr die Möglichkeit haben die Laune zu verderben.

Auch um
Grenzen zu setzen brauchen Sie Konfliktfähigkeit. Das glauben Sie nicht? Dann denken Sie mal an eine Situation zurück, in der es ihnen schwer fiel, ‚nein‘ zu sagen und dazu zu stehen.

Auch
die Zusammenarbeit wird durch eine gute Konfliktfähigkeit gefördert, da Unausgesprochenes auf den Tisch kommt und geklärt werden kann, bevor es Arbeitsprozesse stört.


Wofür ist Konfliktmanagement gut?

Ärger bei der Arbeit, Streit mit den KollegInnen, Auseinandersetzungen mit den KundInnen – das alles verursacht Stress und auf Dauer macht das krank. Deshalb reduziert ein gutes Konfliktmanagement nicht nur Stress, sondert reduziert auch die Krankheitstage und fördert unsere Gesundheit nachhaltig!

Als Nebenwirkung verursacht ein gekonntes Konfliktmanagement auch
noch eine
Vertiefung unserer Beziehungen zu unseren Mitmenschen und
erleichtert und bereichert dadurch unser Zusammenleben. Wer kann da
noch „nein“ sagen? 

Sie haben unzufriedene MitarbeiterInnen? Es kommt oft zu Kündigungen? Das Unternehmen / die Einrichtung leidet darunter? Ein gutes Konfliktmanagement wird Ihnen helfen eine
gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen und ihr Team / Ihre Einrichtung / Ihr Unternehmen voranzubringen.

Doch nach der Arbeit hört es nicht auf. Gerade im Privatleben sind Konflikte alltäglich. Und jetzt stellen Sie sich vor, dass all diese kraftraubende Konflikte zu Kraftquellen werden, die Ihr Leben bereichern. Wie das geht? Das können Sie lernen.



Welche Konfliktarten gibt es?

Nicht alle Konflikte sind gleich. Der Streit mit der Chefin um den Dienstplan ist anders, als der mit der Kollegin um die gemeinsame Arbeit. Um die richtige Strategie zur Konfliktbewältigung zu wählen, ist es wichtig, sich der Art des Konfliktes bewusst zu werden. Ein Zielkonflikt benötigt andere Strategien und Methoden als ein Rollenkonflikt.

der Sachkonflikt: in einem Sachkonflikt gibt es im Team z.B. unterschiedliche Meinungen zur Bewältigung einer Herausforderung (Bsp.: Einer Mitarbeiterin fehlen Informationen um eine Aufgabe gut zu bewältigen.)

✔ der Wertekonflikt: zwei Werte sind nicht gleichzeitig realisierbar (Bsp. Ein Unternehmen möchte einen maximalen Gewinn erzielen, gleichzeitig nachhaltig wirtschaften und dabei noch zufriedene MitarbeiterInnen haben).

der Beziehungskonflikt: in einem Beziehungskonflikte geraten zwei Menschen mit unterschiedlicher Persönlichkeitsstruktur und Werten aneinander (Bsp.: Der ruhige erfahrene Abteilungsleiter kann den jungen dynamischen Teamleiter nicht ausstehen, weil er dessen Auftreten unangenehm findet).

✔ der Zielkonflikt: in einem Zielkonflikt haben zwei Parteien gegensätzliche Absichten und Zielsetzung, z.B. für die Institution oder die Gruppe (Bsp: Die Mitarbeiterzufriedenheit soll gesteigert werden, um den Umsatz zu erhöhen, gleichzeitig muss aber Personal eingespart werden).

✔ der Verständniskonflikt: Ein Missverständnis in der Kommunikation führt zu einem Konflikt (Bsp.: Bei einem Telefonat reden zwei Kollegen aneinander vorbei. Sie beschuldigen sich gegenseitig für die falsch erfüllte Aufgabe).

✔ der Rollenkonflikt: in einem Rollenkonflikt geraten mehrere Rollen in einen Konflikt (Bsp: ein Ehepaar arbeitet in derselben Einrichtung. Zu Hause sind sie Ehemann und Ehefrau. In der Einrichtung ist sie die Chefin. Gleichzeitig gibt es auch den inneren Rollenkonflikt (Bsp. die berufstätige Mutter, die sowohl ihre Rolle als Mitarbeiterin als auch ihre Mutterrolle gut erfüllen will).

✔ der Beurteilungs- und Wahrnehmungskonflikt: Zwei Menschen haben einen unterschiedlichen Blickwinkel auf eine Situationen (Bsp. unterschiedliche Vorstellungen, wie die Kundenzufriedenheit erhöht werden kann prallen aufeinander).

✔der Verteilungskonflikt: in einem Verteilungskonflikt sind die Ressourcen unterschiedliche verteilt (Bsp.: eine Mitarbeiterin erfährt, dass ihr männlicher Kollege mehr verdient als sie selbst).


Wie kann ich Konflikten vorbeugen und eine gute Konfliktkultur
schaffen?


Sie möchten in einem Konflikt die richtigen Worte finden? Dann ist dieses Gespräch vielleicht etwas für Sie. Ich unterhalte mich mit Lydia Kaiser über die Gewaltfreie Kommunikation, die Ihnen genau dabei hilft.

Das Gespräch finden Sie hier.


Was sind nun die Grundlagen, auf denen ein gelungenes
Konfliktmanagement basiert:


In einem gelungenen Konfliktmanagement spielt die Kommunikation eine entscheidende Rolle. Die Schlagworte hier sind Transparenz, Wertschätzung und Partizipation. Damit sie nicht zu leeren Worthülsen verkommen, arbeiten Sie gemeinsam mit Ihrem Team daran, was diese Worte für Sie bedeuten.
Gerne unterstütze ich Sie in
Seminaren oder in einem Coaching dabei.

Sie möchte konkreter werden? Wie Sie in schwierige Gespräch einsteigen, darüber habe ich mit
Rebekka Asbach gesprochen:

Hier finden Sie das Gespräch über den Einstieg in schwierige Gespräche.

Wie sieht ein gelungenes Konfliktmanagement
aus?


Aber was genau mache ich jetzt, wenn es zu einem Konflikt kommt?
Welche Möglichkeiten gibt es, diesen zu lösen?

Fallberatung – ein guter Rat muss nicht teuer sein

Bei der Fallberatung finden Sie Hilfe direkt in Ihrem Umfeld. Teilnehmer*innen in einer Gruppe suchen gemeinsam nach einer Lösung für ein Problem. Sie beraten sich wechselseitig und selbstorganisiert nach einer bestimmten Struktur. In einer Fallberatung treten die Kolleg*innen als Moderator*innen, Ratgeber*innen und
Helfer*innen auf.



Supervision – die Vogelperspektive einnehmen.

Eine weitere Möglichkeit des Konfliktmanagements, besonders auch um Konflikte vorzubeugen ist die Supervision. In einer Supervision wird die Zusammenarbeit des ganzen Teams verbessert und kann je nach Bedarf einzeln oder im Team erfolgen.

Die Supervisorin bietet die Chance belastende Arbeitssituationen zu besprechen, um sie nicht mit ins Privatleben zu nehmen.

Was Sie selbst tun können, um ein festgefahrenes Team wieder "fluffig" zu
bekommen, dazu hat Manuela Müller, Supervisorin aus Wien, ein paarTipps parat:

diese finden Sie in diesem Gespräch.



Mediation – gemeinsam eine faire Lösung entwickeln.

Wenn die Beratung im Team nicht geeignet ist oder der Konflikt schon zu eskaliert, bietet sich die Mediation an. Das ist Schlichtungsverfahren, bei dem eine Mediatorin oder ein Mediator unterstützt. Ein*e Mediator*in hat die Aufgabe, beiden Konfliktparteien gerecht zu werden und sie zu einer weiteren  Zusammenarbeit zu motivieren.

Welche Strategien und Fragestellungen können
zur Konfliktlösung beitragen?


Sie fragen sich, was Sie tun können, um entspannt und gelassen mit Konflikten umzugehen. Die wichtigsten Strategien stelle ich Ihnen hier vor:

nehmen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse wahr und sprechen Sie diese aus

erfassen die die Bedürfnisse des Gegenübers

halten Sie das Gespräch in der Gegenwart

hören Sie dem anderen Menschen aktiv zu und vermeiden Sie Formulierungen, die unterstellen, dass jemand etwas falsch gemacht
hätte.


überlegen Sie - möglichst gemeinsam: wie sähe eine optimale Lösung aus?

Welche Maßnahmen sollten Sie gemeinsam konkret ergreifen?

Wie sollen sich die Konfliktparteien in Zukunft verhalten – und wie nicht?

Können die Konfliktparteien gemeinsam an einer Konfliktlösung arbeiten?

Wer kann noch zur Konfliktlösung beitragen?

Wie können die Rahmenbedingungen zur Konfliktlösung beitragen?


Fazit

Mit Konflikten gelassen umgehen lernen lohnt sich!

Wenn Stress, Wut und ungelöste Konflikte mit den passenden Strategien und Methoden  angegangen werden können sie unser Leben bereichern, sowohl beruflich wie privat.Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie Ihre Konflikte eine Chance sein können, um auch Ihr Leben und das Ihres Teams zu bereichern.

Was erwartet Sie? Mehr Klarheit, was Sie brauchen und was Ihr Standpunkt ist und wie Sie Ihre Bedürfnisse klar vertreten können.Persönliches wie berufliches Wachstum ist garantiert!


Was lerne ich in einem Seminar von Martina Kohrn?

Konflikte gelassen angehen, das ist möchte ich als Konflikttrainerin und
Coach vermitteln und dazu gehört:


Streitigkeiten schlichten

verhandeln

deeskalieren

✔ Durchsetzungsvermögen

die Ruhe zu bewahren

entspannt und gelassen zu bleiben.

gewaltfrei kommunizieren

Hier finden Sie meine
Angebote:


Seminare

Coaching

Ausbildung zur Konflikttrainerin