Wie Sie Stress am Arbeitsplatz und im Privatleben bewältigen

Was machen mit Ärger, Stress und Wut?

Oder beginnen wir am Anfang. Warum erzeugen Konflikte überhaupt Stress?

Dazu müssen wir und klar machen, dass wir alle soziale Wesen sind und emotionale Bindungen brauchen. Zu Urzeiten war es sogar überlebensnotwendig, um die Zugehörigkeit zur Gruppe nicht zu verlieren.

Stress zu empfinden, wenn ein Konflikt im Raum steht, ist also erst einmal völlig
normal, schließlich geht es biologisch gesehen ums Überleben.

Doch wütend und gestresst, tendieren wir zu Angriff oder Verteidigung. Schlicht und einfach gesagt,
lösungsorientiertes Denken ist nicht möglich. Hier zeige ich Ihnen wie Sie mit Stress gut umgehen können.

▶ Los geht`s in die Welt der Stressbewältigung.



Und was genau ist Stress?

Stress ist erstmal nichts negatives. Stress ist sogar ein überlebensnotwendiger Anpassungsmechanismus:

✔ um in Gefahrensituationen adäquat zu reagieren oder auch

✔ um Kräfte zu mobilisieren, die uns sonst nicht zugänglich sind.

Es gibt z.B. Berichte von Menschen, die es schaffen ein Auto anzuheben, wenn bei einem Unfall jemand unter die Räder gekommen ist. Auch vor einer Prüfung oder einem wichtigen Meeting kann Stress uns zu Hochformenauflaufen lassen und unsere Leistungsfähigkeit erhöhen.

Ebenso kann die Vorbereitung einer großen Feier stressig sein und trotzdem Freude bereiten, dann spricht man von Eustress.
 
Jeder kennt das Gefühl, wenn unter Stress unser Körper in Alarmzustand versetzt wird.

Zur Flucht oder Verteidigung werden alle Energiereserven mobilisiert, Stresshormone werden ausgeschüttet, der Pulsschlag steigt und die Muskulatur wird angespannt.

Doch was passiert, wenn gar kein Tiger hinter einem steht vor dem man flüchten kann, sondern die Chefin oder ein anstrengender Kunde?

Der Stress kann nicht abreagiert werden, das
logische und sachliche Denken ist nicht mehr möglich, der Köper schaltet genauso in diesen Überlebensmodus, egal ob wir den modernen Herausforderungen des Alltags und am Arbeitsplatz
ausgesetzt sind oder ob es wirklich ums Überleben geht.

Eine Definition von Stress

Eigentlich ist Stress etwas ziemlich Langweiliges, wenn man die Definition des Arztes und Stressforschers Hans Seyle betrachtet. Er bezeichnet Stress als „unspezifische Antwort des Körpers auf eine Anforderung“.

Halten wir fest, dass Stress erstmal nichts Schlechtes ist und unser Überleben sichert. Problematisch wird es erst, wenn nach dem Stress keine Ruhephase kommt – für Dauerstress ist unser Körpernicht ausgerichtet, hält der Stress an, kann das krank machen.

Undgenau das ist in unserer modernen Welt mit mi den vielen  Anforderungen, die Beruf und Privatleben an uns stellen schwierig geworden.

Deshalb stelle ich Ihnen
10 Strategien vor, die ihnen helfen Stress zu reduzieren.

Und das kann sogar Spaß machen:

Methoden und Strategien zu Stressbewältigung

1. Bewegen Sie sich!

Stress mobilisiert alle Energiereserven, um in Gefahrensituationen zum Beispiel vor dem Tiger flüchten zu können. Ist die Gefahr kein Tiger, sondern der Aktenberg auf dem Schreibtisch, kann der Körper den Stress nicht abbauen, er bleibt im Körper.

Deshalb ist
regelmäßige Bewegung essentiell beim Stressmanagement. Wenn Sie sich fragen, welche Sportart am meisten Stress reduziert, dann nehmen Sie die, die Ihnen am meisten Freude bereitet, denn hier soll nicht erneuter Stress erzeugt werden, weil man Sport machen muss, sondern machen Sie etwas das Sie gerne tun.

Auch die Treppe nehmen, anstatt den Aufzug baut Stress ab. Bauen Sie Bewegung in ihren Alltag ein, denn so werden auch Glückshormone ausgeschüttet und davon kann man ja nie zuviel haben.



2. Atemübungen, Yoga, Meditation und Fantasiereisen

Hier können Sie frei wählen, was Ihnen gut tut. Probieren Sie einfach mal aus, was für Sie in verschiedenen Situationen am besten klappt.

Auch hier gilt:
nehmen Sie die Methode, die Ihnen gut tut. Eine kurze Atemübung vor einem schwierigen Gespräch, lässt Sie gelassener werden, während die Fantasiereise vor dem Einschlafen auf Dauer den Stresspegel senkt. Wichtig ist auch hier, dass es Ihnen eine gewisse Freude bereitet. Machen Sie daraus keinen neuen Stressor, indem Sie eine Methode wählen, die Ihnen nicht liegt. 

Probieren Sie es doch gleich mal aus mit einer Fantasiereise.
 

3. Machen Sie regelmäßig Pausen

Gerade unter Stress tendieren Menschen dazu auf Pausen zu verzichten, doch das ist nicht nur ungesund. Wollen Sie schnell ans Ziel kommen, ist es sogar besser sich regelmäßig Auszeiten zu gönnen, danach ist der Kopf wieder freier, sie arbeiten konzentrierter und Sie sind schneller am Ziel.


4. Ändern Sie Ihre Einstellung

Sehen Sie die stressigen Phasen, privat und beruflich, als Herausforderung, die sie zu Höchstleistung anspornt oder denken sie, dass Sie unter Stress nicht arbeiten können?

Tatsächlich reagiert ihr Körper entpannter, wenn Sie Stress als etwas Positives sehen, dass das beste aus Ihnen herausholt. Entwickeln Sie Ihr
Selbstbewusstsein und glauben Sie auch unter Stress an Ihre Fähigkeiten.



5. Stressbewältigung macht Spaß

Alles, was Ihnen Freude bereitet reduziert Stress und fördert Ihre Gesundheit. Wenn Sie gerne in die Sauna gehen, dann ist das Stressbewältigung, für jemand anderen ist es die heiße Badewanne oder ein Essen mit Freunden. Hier ist alles erlaubt was Ihnen gut tut.

Helfen kann Ihnen hierbei z.B., wenn Sie eine "Liste der Freude" erstellen und täglich Dinge auf dieser Liste tun.



6. Schenken sie sich ein Lächeln

Lächeln sie auch wenn ihnen gerade nicht dazu ist. Der Körper schüttet trotzdem Glückhormone aus. Sie werden sehen nach kurzer Zeit wird es ihnen besser gehen auch wenn ihnen gar nicht zum Lächeln zumute ist.

Vera Birkenbihl hat dieses in einem Vortrag wunderbar erzählt.


7. Sagen sie Nein

Auch wenn es Ihnen schwer fällt, "nein" sagen ist eine wichtige Strategie der Stressbewältigung. Dabei müssen Sie nicht unfreundlich sein.

Ist Ihr Terminkalender voll, dann können Sie keine neuen Aufträge annehmen, sonst kommen Sie aus dem Stress nicht mehr raus.
Stellen sie die Bedürfnisse anderer nicht über Ihre eigenen.



8. Gehen Sie in die Natur

Schon ein kurzer Spaziergang in der Natur entspannt und reduziert die Stresshormone im Körper. Wenn das gerade nicht möglich ist, helfen sogar Naturgeräusche auf Tonträgern. Nicht umsonst sind Vogelgezwitscher und Wasserrauschen Bestandteil vieler Meditationen.


9.Schlafen

Auf Schlaf zu verzichten, wenn die Arbeit überhand nimmt ,steigert nicht nur den Stresspegel, die Arbeit wird dadurch auch inneffektiv  und sie kommen langsamer voran.

Achten Sie auf ausreichend und erholsamen Schlaf.



10. Soziale Kontakte pflegen

Wir Menschen sind soziale Wesen. In einer Gemeinschaft zu sein, sich mit Zeit für Freund*innen und Familie zu nehmen ist gut für Ihre Gesundheit. Andersherum, wenn wir keine Gemeinschaft haben, fühlen wir uns Gefahren schutzlos ausgeliefert.

Ein Treffen mit Freund*innen / Familie signalisiert ihrem Gehirn Sicherheit.

Und mein Fazit?

Stressbewältigung ist Einstellungssache und macht Spaß!

Stressmanagement sind vor allem kleine Änderungen im Alltag:

✔ kurze Atemübungen

✔ die Treppe, statt den Aufzug nehmen

✔ und die Einstellung zu Stress überprüfen kostet nicht viel Zeit.

Doch vor allem kann ein gutes Stressmangement auch viel Freude bereiten.

Treffen Sie sich mit ihren Freund*innen in der Natur, gehen Sie mit der Familie raus oder gönnen sie sich eine heiße Badewanne mit Ihrer Lieblingsmusik.

Sie wollen noch mehr lernen, wie Sie mit Stress sinnvoll und gesund umgehen können?


Dann melden Sie sich bei mir, ich unterstütze Sie gerne.


Trainieren Sie den Umgang mit Stress in meinen Seminaren

In den Seminaren rund um Stressbewältigung lernen Sie Ihre persönlichen Stressoren genauer kennen – und vor allen Dingen, wie Sie einen besseren Umgang mit diesen erlernen.
Denn so oft können wir nichts an der Situation tun, aber eine persönliche Einstellung undpassende Möglichkeiten finden, wie wir handeln können.


Passende Seminare hierzu sind:

Cool bleiben, gelassener werden: Stressbewältigung

Widerstandskraft stärken - Resilienztraining


Unerkannter Stress bei Kindern

Wer sich auch dafür interessiert, wie schon bei Kindern Stress entsteht, kann hier weiterschauen „Unerkannter Stress bei Kindern“, ein Gespräch mit Andrea Schmalzl von der Akademie für ganzheitliches Kinder- und Jugendcoaching

Das Gespräch finden Sie hier